Impftiter Erweitert
Für wen ist die Analyse geeignet?
Der Impftiter-Check bestimmt Antikörper gegen Tetanus, Diphtherie, FSME sowie Hepatitis A und B und liefert Hinweise auf Ihren bestehenden Impfschutz. Zusammen mit Ihrem Impfpass unterstützen die Ergebnisse die medizinische Einschätzung des Schutzes und die Planung gegebenenfalls notwendiger Impfungen. Da Antikörperwerte nicht bei jeder Erkrankung einen sicheren Rückschluss auf den Impfschutz erlauben, bleiben die empfohlenen Impfintervalle wichtig.
Enthaltene Analysen (5)
Deep Insight: Impfschutz im Blick
Ein guter Impfschutz ist wichtig, um schweren Krankheitsverläufen vorzubeugen. Tetanus und Diphtherie können lebensbedrohlich verlaufen, FSME wird in Risikogebieten durch Zecken übertragen und Hepatitis A und B können Leberentzündungen verursachen. Die gemessenen Antikörperwerte ergänzen die dokumentierte Impfgeschichte und bieten je nach Erkrankung zusätzliche Orientierung für Vorsorge, berufliche Anforderungen und Reiseplanung.
FAQ
Die Blutabnahme erfolgt in unserer Ordination in der Völser Straße 12, 6020 Innsbruck, jeweils Montag bis Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr.
Nein, es handelt sich um eine individuelle Gesundheitsleistung, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Je nach Tarif kann jedoch eine private Zusatzversicherung die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Dies sollte vorab direkt mit dem jeweiligen Versicherungsanbieter abgeklärt werden. Die Analyse kann unabhängig von einer gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden; eine e-card wird hierfür nicht benötigt.
Für eine Impftiteranalyse sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig. Die Blutabnahme kann unabhängig von Nahrungsaufnahme und Tageszeit erfolgen. Es empfiehlt sich, vor der Blutabnahme ausreichend zu trinken und kurz zur Ruhe zu kommen. Falls kürzlich eine Impfung erfolgt ist, sollte dies bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden.
Ein Impftitercheck misst bestimmte Antikörper im Blut und kann je nach Infektionskrankheit helfen, den bestehenden Immunschutz einzuschätzen und Hinweise auf einen unzureichenden Schutz zu erkennen. Zusammen mit Ihrer Impfgeschichte unterstützen die Ergebnisse die ärztliche Entscheidung über weitere Impfungen und können in bestimmten Fällen unnötige Auffrischungen vermeiden.
Ja, bestimmte IgG-Antikörper können sowohl nach einer Impfung als auch nach einer durchgemachten Infektion nachweisbar sein und Hinweise auf eine bestehende Immunität geben.
Ein fehlender oder unzureichender Impfschutz bedeutet nicht automatisch eine Erkrankung. Die Ergebnisse können als Grundlage für eine individuelle Impfberatung und mögliche Auffrischungsimpfungen dienen.
Ja. Manche Menschen entwickeln nach einer Impfung keine ausreichende Immunantwort. Bei bestimmten Impfungen kann der Schutz zudem mit der Zeit nachlassen. Ob ein ausreichender Schutz besteht, lässt sich jedoch nicht bei jeder Infektionskrankheit allein anhand der Antikörperwerte beurteilen.
IgG-Antikörper sind spezifische Abwehrproteine des Immunsystems, die nach einer Impfung oder durchgemachten Infektion gebildet werden. Sie dienen als wichtiger Marker zur Beurteilung, ob ein ausreichender Immunschutz gegen bestimmte Infektionskrankheiten besteht und der Körper im Ernstfall rasch auf den Erreger reagieren kann. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Erkrankung und der individuellen Impfgeschichte beurteilt.